Mitarbeiterbefragung als Einstieg in ein Personalmarketing-Konzept

Mitarbeiterbefragung im Personalmarketing kommt allmählich im Mittelstand an, wenn auch mit Zweifeln und Vorbehalten konfrontiert:

„Was bringt uns das? – Das kostet nur unnötiges Geld und Ergebnisse zeigen sich vielleicht erst Jahre später, wenn überhaupt! – Warum sollte ich Bewerber plötzlich wie Film-Diven behandeln?“

Die Reihe von Kunden-Zitaten ließe sich fortsetzen…

„War for Talents“

Im Wettbewerb um Bewerber und Talente verstehen immer mehr Unternehmen, dass die herkömmliche Konzentration auf reaktive Methoden wie Annoncen zur Besetzung einer vakanten Stelle längst nicht mehr ausreicht und schon gar keinen Wettbewerbsvorteil verschafft. Pro-aktives Vorgehen setzt sich durch.

Personalmangel ist für zahlreiche Mittelständler ein existentielles Dauerthema. Der Umgang damit muss daher ein strategischer sein. Personalmarketing (und Employer Branding als ein Bestandteil) halten nach und nach Einzug in die Unternehmensplanung. Karriere- und Talent-Management sind Themen, die Personaler und Führungskräfte von heute beherrschen müssen.

Personalmarketing löst kein generelles Personalproblem. Geburtenschwache Jahrgänge bleiben trotz aller Marketing-Maßnahmen geburtenschwach. Aber Personalmarketing verhilft denen, die es klug und gekonnt einsetzen, zu einem Wettbewerbsvorteil am Bewerbermarkt.

Internes Personalmarketing

Immer stärker rücken hierbei die eigenen Mitarbeiter eines Unternehmens in den Fokus. Mitarbeiter zu halten, sie zu motivieren und zufrieden zu stellen, sie zu fordern und zu fördern, sie zu Botschaftern des eigenen Unternehmens zu machen – das sind wichtige Inhalte des internen Personalmarketings.

Gleichzeitig muss den eigenen Mitarbeitern die Tragweite der Anstrengungen bewusst sein, mit denen das Unternehmen um passende Bewerber in ausreichender Zahl kämpft. Irgendwann wird der mühsam gewonnene Bewerber zum Mitarbeiter, zum Kollegen. Die Integration in das Unternehmen, in das Team entscheidet darüber, ob das Onboarding gelingt und der „Neue“ auch bleibt. Hier kommt allen Beteiligten – Kollegen wie Führungskräften – große Verantwortung zu.

Mitarbeiterbefragung

Wir motivieren unsere Kunden-Unternehmen, mit denen wir Personalmarketing-Konzepte aufsetzen und die wir bei der Umsetzung begleiten, zu Beginn der Arbeit über eine Mitarbeiter-Befragung nachzudenken und diese an den Anfang der neuen Personalarbeit zu stellen.

Es gibt wahrscheinlich kein wirkungsvolleres und konstruktiveres Tool als die Mitarbeiterbefragung – wenn sie professionell vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet wird.

Wirkungsvoll:

  • … weil die Form der Befragung am deutlichsten für Vertrauen, für Wertschätzung, für Achtung und Respekt steht.
  • … weil die Befragung gleichzeitig eine grundlegende Form der Partizipation darstellt.

Konstruktiv:

  • … weil (ganz banal) viele Akteure befragt werden und zu Wort kommen. Da müssen schon nach dem Gesetz der Zahl mehr brauchbare Vorschläge zusammen kommen als in der meist sehr kleinen Gruppe von „dafür Zuständigen“.
  • … weil Einsichten, Kritik und Anregungen aus jedem Winkel, jeder Nische, jeder Ebene des Unternehmens zusammen getragen werden.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht befragen, verschenken Potenzial und enttäuschen ihre Talente wie auch ihre Leistungsträger und riskieren im schlimmsten Fall sogar den Verlust von Personal.

Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht befragen, schränken im Wettbewerb um Personal ihre Chancen stark ein, weil sie die Bedürfnisse und Intentionen des Personals verkennen. Es verhält sich hier wie bei der Entwicklung eines neuen Produktes, das vor der Markteinführung nicht auf seine Nutzerfreundlichkeit getestet wurde: Im schlimmsten Fall wird es zum Ladenhüter und schrammt an den Kundenbedürfnissen vorbei.

Mitarbeiter und Bewerber als Kunden zu verstehen, ist eine essentielle Voraussetzung für erfolgreiches Personalmarketing. Eine Mitarbeiterbefragung schafft die Grundlagen für dieses Verständnis.

Quellen:

Siegfried Scharff

Siegfried Scharff ist seit 2002 als Personalberater tätig und gleichzeitig Inhaber einer Agentur für Personalberatung. Seine Stärken liegen insbesondere in der Besetzung von Führungs- sowie Vertriebspositionen und in der unkonventionellen Beratung von Kunden, die daraufhin häufig eigene Strategien neu überdenken und sich von festgefügten Meinungen und Haltungen lösen.

Social Media Kanäle für das Recruiting

Social Media Kanäle für das Recruiting: Kaum noch findet sich eine klassische Bewerbung mit der Post. Fast alle Bewerbungen laufen heute über Mail oder Job-Plattformen wie Stepstone. Um die soll es in diesem Beitrag aber nicht gehen. Immer mehr Unternehmen lassen nämlich gar nicht mehr bewerben, sondern suchen selbst. Recruiting und insbesondere E-Recruiting werden vor allem für MINT- und kreativwirtschaftliche Unternehmensbereiche immer wichtiger.

Soziale Netzwerke: Vernetzung und Kommunikation – auch für’s Geschäft?

Spezielle soziale Netzwerke, Communitys oder Plattformen fokussieren sich immer stärker. Das Zauberwort dabei: Nische. Die einzelnen Dienste oder Gemeinschaften beschränken sich auf bestimmte Themenbereiche, die sie dann aber allumfassend bedienen.

Xing – Deutschlands größtes Business-Netzwerk

Mit etwa 16 Millionen registrierten und um die 10 Millionen aktiven Nutzern vor allem im DACH-Raum ist Xing immer ein spannendes Thema. Die Hamburger Perle (das börsennotierte Unternehmen hat seinen Sitz in der Hansestadt) ist darum bemüht, auch als Jobportal verstanden zu werden.

Bei Xing können Unternehmen Stellenangebote einstellen, über das Werbenetzwerk verbreiten oder selbst aktiv nach möglichen Mitarbeitern suchen.

LinkedIn – Business International

Der US-amerikanische und nach sagenhaften 26,2 Milliarden US-Dollar Kaufsumme durch Microsoft inzwischen zum Bill-Gates-Konzern gehörende Unternehmen ist das englischsprachige Pendant und ein direkter Konkurrent zu XING.

LinkedIn können Sie sich als Mix vorstellen: Die Benutzeroberfläche ist wie bei Facebook. Die Inhalte sind ähnlich wie bei XING.

Nicht nur Stepstone & Co.: DNX Jobs und Nischenplattformen

Die Organisatoren der DNX-Konferenzreihe haben eine eigene Job-Plattform speziell für digitale Nomaden und ortsunabhängige Arbeiter entwickelt.

Die Seite ist online abrufbar unter www.dnxjobs.com – aber funktioniert am besten in Kombination mit der Facebook-Gruppe und der dort aktiven Community.

Gruppen – die Kraftwerke der sozialen Netzwerke

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Messenger wie WhatsApp verfügen über ein machtvolles Feature: Die Gruppenfunktion. Gruppen sind gemeinsame Diskussionsforen für Themen von Interesse.

Es findet sich zu allem auch eine Gruppe, bspw. bei Facebook

Gleiches Gruppenspiel bei XING. Dort gibt es mehr berufs- und businessorientierte Gruppen wie:

Es gibt noch weitere soziale Netzwerke wie LinkedIn oder Google+, die ähnliche Gruppenfunktionen aufweisen – oder WhatsApp. Doch bei Messengern wie WhatsApp oder Skype an solche Gruppen heranzukommen, ist ungleich schwieriger, da viele geheim eingestuft sind.

Fazit: Viele Möglichkeiten, viele Netzwerke

Deutlich wird, dass es zu jedem Thema auf so gut wie jedem sozialen Netzwerk passende Diskussionsforen und Gruppen gibt. Unsere eigene Lern- und Vernetzungsplattform startIQ bietet dieses Angebot auch. Wir würden uns freuen, wenn Sie dort aktiv werden.


Quellen:

Christian Allner

Christian Allner ist es sehr wichtig, Kommunikation besser zu machen und für weniger Missverständnisse sorgen. Denn moderne Kommunikationsformen ändern auf fundamentale Weise unsere Kommunikation, ein gegenseitiger Austausch belebt aber eine Gesellschaft und das Miteinander. In der Akademie ist er als Gastdozent im Bereich Blog tätig.

Profiling im Alltag

Profilingtechniken finden in vielen Gebieten in der heutigen Zeit Anwendung. Bekanntgeworden sind Profilingtechniken aus Spionage- und Agentenfilmen in denen von „Bösewichten“ Psychologische Profile erstellen. Diese Fähigkeiten finden im heutigen Recruiting sowie bei Dating Seiten im Internet vermehrt Ihren Einsatz. In diesem Beitrag möchte ich Dir ein paar Techniken zeigen, die im beruflichen und privatem Kontext einfach eingesetzt werden können.

Werde zum 007 der Menschenkenner

  • Wahrnehmung und Wirkung
  • Gesichtsstrukturen und Mikroimpressionen
  • Sprachstrukturen
  • Muster, Strukturen und Manipulation
  • Anwendungsgebiete

Wie auch hier in diesem Beitrag greife ich wieder auf alternative Methoden zurück die nicht dem klassischen Profiling zugeordnet sind. Ich mag es wenn es Alternativen zu etwas gibt, die in meiner Wahrnehmung leichter für Dich verständlich sind. Es kann also sein, das der eine oder andere, der sich bereits mit Profilen beschäftigt hat, nicht gleich von Beginn an versteht wie wirkungsvoll diese Techniken sind und vielleicht sind diese genau die Ergänzung die Dun finden wolltest um noch besser zu werden.

Wahrnehmung ist ein sehr weitschichtiges Thema im Profiling. Zum einen gilt es bei dieser Tätigkeit selbst Deine Wahrnehmung zu schärfen zum anderen darfst du als Profiler auch auf die Wahrnehmungskanäle von andern Menschen eingehen und diese für Dich nutzen. Es geht im Profiling darum Profile von Menschen zu verstehen um diese besser am Arbeitsplatz zu positionieren oder diese effektiver zu rekrutieren. Auch im Privatleben sind Wahrnehmungskanäle sehr effektiv um noch besser mit anderen Menschen zu kommunizieren oder diese einzuschätzen. Wir unterscheiden drei wesentliche und 2 unterstützende Wahrnehmungskanäle. Zu den wesentlichen zählen der visuelle (Sehen) der auditive (Hören) und der kinästhetische (Fühlen) Kanal. Unterstützt wird dieser von dem olfaktorischen (Riechen) und gustatorischen (Schmecken) Kanal. Interessant für Dich ist es einmal rauszufinden in welchem Kanal du selbst unterwegs bist. Hierbei geht es mehr darum darauf zu achten wie Du Dich Kleidest (eher modisch oder eher bequem oder es ist dir egal) dann darauf zu hören welche Wörter Du benützt (das sieht toll aus, hört sich gut an, fühlt sich für mich richtig an…). All das sind Indikatoren die Deinen Sinneskanal oder auch den von anderen preis geben. Werden viele visuelle Wörter verwendet und kleidet sich die wenige Person sehr modisch, Farben passen zusammen und es gibt Accessoires, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß das diese Person im visuellen Kanal bevorzugt unterwegs ist. Kleidet sich eine Person eher schlicht, Farben sind unstimmig usw. und diese benützt viele auditive Wörter ist das ein Indikator für den auditiven Kanal. Ist die Kleidung eher weit, schlabbrig oder auch sehr bequem und es werden viele Gefühlswörter benützt ist die jeweilige Person mit hoher Wahrscheinlichkeit im kinästhetischen Kanal unterwegs. Sobald du die Wahrnehmungskanäle festgestellt hast, kannst Du gezielt damit beginnen deine Sprache an dein gegenüber anzupassen. Dies erzeugt gezielt Sympathie und dein Gegenüber fühlt sich verstanden. Im Recruiting ist es wichtig vorher abzuklären welche Kanäle für das Berufsbild wichtig sind, somit ist es beispielsweise unklug einen auditiven Menschen als Grafiker einzusetzen.

Eine geschulte Wahrnehmung wirst du auch beim Lesen vom Gesichtsstrukturen und Mikroimpressionen beweisen. Die Kunst aus Gesichtern und lesen und Charaktereigenschaften bzw. Stärken herauszufinden geht bis zu den alten Ägyptern zurück. Diese wussten bereits schon sehr früh wie diese Gesichtsstrukturen unterbewusst arbeiten und wirken. So wurde schon damals das Gesicht mit modischen Hilfsmitteln verbreitert um Autorität auszustrahlen. Durch Piercings haben viele Kulturen die Nasenflügel verbreitert um dem gesprochenen Wort mehr Nachdruck zu verleihen. Augenbrauen werden heute in der Damenwelt oft sehr rund gestaltet um der Gefühlswelt verstärkt Ausdruck zu verleihen usw. Zu diesem Thema gibt es bereits einen Seminarmitschnitt bei der HSB Akademie -(Link)- der die einzelnen Strukturen genau beschreibt. Diese Muster wirken unterbewusst und zeigen schnell alle Stärken die ein Mensch hat. Dieses Tool ist sehr mächtig im Recruiting und auch bei der Auswahl eines Partners. Anders ist es hier bei den Mikroimpressionen. Diese werden unterbewusst an den Tag gelegt wenn Menschen mit Unterschiedlichen Situationen konfrontiert werden. So kann schon ein kleines Zucken beim Auge auf eine Lüge hinweisen, ein Griff an den Hals signalisieren das sich ein Mensch gerade nicht wohl fühlt. Mikro-Impressionen zeigen nur Momentaufnahmen im Gegensatz zu Gesichtsstrukturen die Stärken und Charaktereigenschaften in jeder Stimmungslage zeigen. Durch gezieltes beobachten werden Dir immer mehr und Mehr Gesten auffallen und Du kannst dich dann schnell auf dien gegenüber einstellen. Menschen reagieren auf unangenehme Themen meinst mit willkürlichen Bewegungen. Sie fassen sich auf die Nase, an den Hals, wechseln die Sitzposition, wenden sich mit dem Oberkörper leicht ab usw. Du wirst in Zukunft viel Spaß beim beobachten haben.

Sehr ähnlich den Gesichtsstrukturen und Mikroimpressionen kann auch aus Sprache bzw. Aus dem gesprochenen sehr viel abgeleitet werden. Gerade wenn Menschen über alltägliche Situationen reden, beispielsweise vom Urlaub erzählen, geben sie alle Charaktereigenschaften und Stärken preis. Für mich endet ein Bewerbungsgespräch meist nach dem Smalltalk, denn der legt bereits alle für mich wichtigen Stärken offen. Bei den Sprachstrukturanalysen geht es mehr darum wie wie gesprochen bzw. Welche Wörter benützt werden. Hierbei achtest Du verstärkt auf wiederkehrende Muster die automatisch unterbewusst erzeugt werden. Beispielsweise kannst du herausfinden ob ein Mensch eher proaktiv arbeitet oder eher Probleme vermeiden (reaktiv) möchte. Folgende „ Motivationsstrategien“ lassen sich einfach durch Sprache herausfinden:

  • Ob Jemand Motiviert auf Ziele zu zugeht oder Probleme vermeidet
  • Ob Jemand Proaktiv Dinge angeht oder reaktiv auf Anweisungen wartet
  • Ob Jemand selbst weiß was gut ist oder ob er rat von jemand andern braucht
  • Ob Jemand Ichbezogen ist oder eher auf andere zugeht
  • Ob Jemand wegen der Aufgabe oder wegen dem Nutzen am Menschen dinge tut
  • Ob Jemand prozedural Dinge abarbeitet oder Optional dinge entscheidet
  • Ob Jemand eher den Überblick behält oder lieber ins Detail geht
  • Ob Jemand gerne immer das gleiche tut oder die Abwechslung lieb
  • Ob Jemand eher dazu neigt sich an Regeln zu halten oder nicht
  • Ob Jemand lieber Dinge optimiert oder Perfektioniert
  • Wie jemand Informationen braucht, dass er Sie versteht
  • Wie ich Jemanden überzeugen kann etwas zu tun oder zu kaufen

Auch wenn sich diese Strukturen und Muster auf den ersten Blick noch nicht ganz brauchbar anhören mögen, wirst Du schnell wissen wie machtvoll es ist Mitarbeiter mit diesem Tool nun noch perfekter in Unternehmen zu platzieren und zu rekrutieren. Mehr dazu folgt in einem anderen Blogbeitrag über Meta-Programme.

Strukturen und Muster sind auch wesentliche Charaktereigenschaften und Wesenszüge von Menschen. Die meisten Dinge dir wir tun laufen unterbewusst automatisch ab. Egal ob du im Auto sitzt und Dich vielleicht schon einmal gefragt hast wie Du die letzte Strecke zurückgelegt hast oder ob es um Deine Morgenroutine geht, die völlig automatisch abläuft, das alles sind Muster und Strukturen. Bei anderen Menschen diese Muster zu erkennen und zu verstehen heißt für Dich ab jetzt, das du einen noch besseren Umgang mit Menschen haben wirst, denn es werden Reaktionen für Dich vorhersehbar. Du wirst gezielt Muster unterbrachen um neue Verhaltensweisen installieren zu können oder aber auch Strukturen und Muster gezielt am Arbeitsplatz einsetzen. Um solche Dinge herauszufinden, gilt es Deine Beobachtungsgabe zu schärfen und noch genauer hin zu sehne. Du wirst merken wie lustig es ist, Menschen zu beobachten wie Sie mit Ihren Mustern und Strukturen agieren. Natürlich können Muster auch antrainiert und gezielt verändert werden. Hierbei würden wir dann von Manipulation sprechen. Das interessante dabei ist, das die meinten Menschen gar nicht wissen wie oft sie täglich von den unterschiedlichsten Menschen und Medien manipuliert werden.

Nun wird sich der eine oder andere fragen, wozu diese Instrumente dienen und wie diese einsetzt werden. Nun ich möchte da gerne auf meinen Einsatzbereich reflektieren. Ich nütze diese Tools speziell im Recruiting von Mitarbeitern als externer Berater sowie auch zur perfekten Mitarbeiterpositionierung in Unternehmen. Durch die Gesichtsstrukturen erkennst Du sehr schnell wo die Stärken eines jeden Menschen liegen. Mit den Mirko-Impressionen kannst du auch einfach abgleichen, ob sich das Gespräch in die richtige Richtung bewegt. Das Gespräch selbst und hier gerade der ungezwungene Smalltalk gibt sehr schnell Auskunft darüber, wie Du Menschen motivieren kannst etwas zu tun und das diese auch Spaß dabei haben in Zukunft in Unternehmen etwas zu tun. Die Erfahrung die ich machen durfte hat mir gezeigt das motivierte Menschen die richtig Spaß haben in dem was Sie tun die besten Mitarbeiter in Unternehmen sind. Unsere Aufgabe ist es also, die Menschen genau die Dinge tun zu lassen in der Art und Weise wie sie gerne Dinge tun. Dadurch ergibt sich eine Kombination aus Stärken, Motivation und Strukturen, ein Cocktail wenn Du so willst, der Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornt und dabei auch nicht richtig Spaß hat. Auch bei der Partnerwahl, im privaten Umfeld usw. Lassen sich diese Elemente einfach einbauen und Du wirst merken wie einfach und schnell du noch besser mit Menschen kommunizierst, diese einschätzt und richtig einsetzt.

Quellen:

Stefan Grabler

Stefan Grabler, MSc – Kommunikationstrainer, Coach und Dinge witzig Macher. Ich liebe schräge und neue Ansätze, die traditionelle Herangehensweisen ein bisschen ins wackeln bringen.

Wie man den Bewerbungsprozess am besten organisiert

Fast jeder Existenzgründer kennt das Problem: Wenn das eigene Unternehmen wächst und wächst, braucht man plötzlich Mitarbeiter. Also los mit der Jobsuche: Während es bei einigen recht schnell geht, den passenden Bewerber für den Job zu finden, kann es bei anderen deutlich länger dauern. Dabei gibt es unterschiedliche Faktoren, die zu einer erfolgreichen Bewerbung zählen.

Fokus auf die Kompetenzen des Jobs

Zunächst: Was wird überhaupt gesucht? Braucht das Unternehmen sofort eine volle Arbeitskraft? Tut es auch erstmal ein Freiberufler oder externe Selbständige, die eingekauft werden? Es gibt viele Optionen, um eine Arbeitsüberlast zu regeln.

Mein Tipp: Virtual Assistants

Virtuelle Assistenten (oder auch VAs) sind meist freiberuflich Tätige, die auf Suchplattformen, in Facebookgruppen oder auf anderen Seiten ihre Dienste anbieten. VAs werden gelegentlich als moderne Tagelöhner bezeichnet und das Prinzip funktioniert genau so: Man engagiert einen VA für eine spezielle Tätigkeit und bezahlt dafür. Das war’s. Gerade im Bürobereich können VAs Arbeitsüberschüsse gelegentlich ganz gut auffangen.

5 Tipps für gute Anzeigen und Bewerberfilterung

  1. Auf verschiedenen Plattformen inserieren

Unternehmen nehmen heute Bewerbungen auf unterschiedlichen Wegen an. Während die meisten die Stellenanzeigen auf den unterschiedlichen Bewerbungsplattformen veröffentlichen lassen, haben größere Firmen eigene Bewerbungsportale eingerichtet. Auf diesen sind die Jobs ausgeschrieben und es ist empfohlen, sich auch direkt über diese zu bewerben.

Welche Variante Sie nutzen wollen, hängt stark von der eigenen Unternehmensgröße und -reichweite.

  1. Welche Bewerbungsunterlagen soll der Bewerber einreichen?

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse – diese sollten natürlich lückenlos und ansprechend gestaltet sein. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, bauen manche Bewerber je nach angestrebtem Beruf optische Highlights in ihre Bewerbung ein. Das ist je nach Branche völlig okay. Dabei ist zu beachten, dass die Bewerbung für Sie als Arbeitgeber nicht überladen wirkt. Kleine individuelle Designs im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt sind völlig ausreichend.

  1. Sucht der Bewerber persönlichen Kontakt?

Um den potenziellen Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen, wird vielen Bewerbern empfohlen persönlich Kontakt zu suchen. Machen Sie sich am besten Notizen, welche Bewerber ihre Unterlagen persönlich abgeben oder nachfragen.

  1. Kommunizieren Sie mit Ihren Bewerbern

Ist die Bewerbung eingereicht, ist für Bewerber häufig nichts zu tun, als zu warten. Versuchen Sie Ihren Bewerbern Rückmeldungen zu geben, ohne dass diese sich dabei nicht auf die eine Wunschstelle versteifen, sondern flexibel bleiben. Eine positive Rückmeldung dürfen Sie mit Ihrem neuen Bewerber auch gern gemeinsam freuen. Bei einer negativen Rückmeldung ist zu empfehlen, dass Sie nochmals zusammenfassen, warum es nicht funktioniert hat. Bleiben Sie höflich, aber bestimmt.

  1. Bewerbungsgespräche: Jeder sollte authentisch bleiben

Ist die Bewerbung erfolgreich und es kommt zu einer Einladung zum Bewerbungsgespräch, sollten Sie entspannt bleiben. Sie haben bei dem Gespräch nichts zu verlieren und sollten einfach Sie selbst sein. So können Ihr zukünftiger Mitarbeiter und auch Sie selber besser einschätzen, ob er oder sie in das Unternehmen passt bzw. die ausgeschriebene Stelle die richtige ist für den Bewerber. Natürlich ist eine adäquate Vorbereitung auf das Gespräch notwendig. Informieren Sie sich im Vorfeld ausgiebig über den potenziellen Arbeitnehmer und die Aufgaben, die im täglichen Geschäft auf ihn oder sie zukommen würden, um für das Gespräch fachlich bestens vorbereitet zu sein.

Fazit: Gute Vorbereitung und Durchführung

Beachten Sie, dass sowohl der Bewerber als auch Sie nervös sein können. Bereiten Sie sich umsichtig vor und bleiben Sie offen für jede unerwartete Entwicklung.

Quellen:

Christian Allner

Christian Allner ist es sehr wichtig, Kommunikation besser zu machen und für weniger Missverständnisse sorgen. Denn moderne Kommunikationsformen ändern auf fundamentale Weise unsere Kommunikation, ein gegenseitiger Austausch belebt aber eine Gesellschaft und das Miteinander. In der Akademie ist er als Gastdozent im Bereich Blog tätig.